Sonntag, 14. Oktober 2012

3. Handgepäckkontrolle

Dazu lässt sich noch sagen, dass wir den Koffer mittlerweile fast vollständig geräumt hatten. Alle Scheren, Nagelfeilen und ähnlich spitze Gegenstände sind in einen sicheren Koffern umgezogen und auch das plastikbombenähnliche Marzipan musste weichen. Der freundliche Herr vom Zoll war so nett, die Aktion zu übersehen und uns einfach durch zu winken. Angesichts der wenigen Zeit, die bis zum Abflug blieb, war das auch gut so.

Unerwähnt bleiben sollte auch nicht, dass die ganze Reise mindestens in Chicago in ein adäquates Fitnesstraining ausartete. Der Flughafen wurde im Schweinsgalopp durchquert.

In El Paso angekommen, entschädigte der Empfang der Familie für alles. Zuerst musste Steffen aber alle in Panik versetzen. Nachdem wir angekommen waren, nahm Steffen die Beine in die Hand, ließ uns an der Handgepäckausgabe stehen und ward nicht gesehen. Toller Kumpel!! Wie sich herausstellte, hatte er nichts eiligeres zu tun, als mit hochbesorgter Miene der Familie zu erklären, die Schwiegermutter wäre in London verhaftet worden und ich hätte dableiben müssen, weil sie ja kein englisch spricht. Ungläubige Blicke, die ersten Panikattacken setzten ein und dann kamen wir um die Ecke getrabt.

Dazu bemerkte die Lieblingsnichte sehr passend, dass man ihm einfach nicht trauen könnte. Das Mädel hat wirklich gute Menschenkenntnis.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen